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19.11.2019 | Metallarbeitgeber fordern zur Halbzeit der Groko einen Kurswechsel in der Politik Körner: „Die zweite Spielzeit darf auf keinen Fall so werden wie die erste“ MANNHEIM – Die Metallarbeitgeber in der Region Rhein-Neckar fordern zur Halbzeit der Großen Koalition einen Kurswechsel in der Politik. „Die zweite Spielzeit darf auf keinen Fall so werden wie die erste“, sagte der Vorsitzende der Bezirksgruppe Rhein-Neckar des Arbeitgeberverbands Südwestmetall, Peter Körner, am Dienstag in Mannheim: „Nach der Vielzahl von teuren sozialpolitischen Maßnahmen muss es nun endlich darum gehen, wie das alles erwirtschaftet werden kann. Für die zweite Hälfte der Legislaturperiode muss es deshalb heißen: Nicht nur keine weiteren Belastungen für die Wirtschaft, sondern endlich deutliche Entlastungen – gerade auch in Anbetracht der vom Abschwung und Strukturwandel geprägten aktuellen Entwicklungen!“... [mehr] |
06.11.2019 | 8. Tagung Betriebliches Gesundheitsmanagement am 06.11.2019 Im Fokus: Veränderten Arbeitswelten – Automatisierung, Digitalisierung, Flexibilisierung, mobiles Arbeiten |
21.10.2019 | Arbeitgeber: Auszeichnung „MINT-freundliche Schulen“ und „Digitale Schulen“ für zahlreiche Schulen der Region Suck: „Wichtiger Baustein für die dringend benötigte Fachkräftesicherung“MANNHEIM – Die Initiative „MINT Zukunft schaffen“ und die Arbeitgeber Baden-Württemberg haben in der Region Rhein-Neckar-Odenwald insgesamt 25 Schulen als „MINT-freundliche Schule“ für ihre MINT-Schwerpunktsetzung (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) ausgezeichnet. Fünf davon erhielten das Signet zum ersten Mal, weitere 20 Schulen wurden erneut geehrt. Darüber hinaus dürfen sich elf Schulen der Region nun als „Digitale Schule“ bezeichnen.... [mehr] |
16.10.2019 | SWM-MGV: M+E-Unternehmen vermissen im Abschwung Unterstützung durch heimische Politik Körner: „M+E-Industrie erlebt gegenwärtig den markantesten konjunkturellen Rückgang seit der Finanz- und Wirtschaftskrise“MANNHEIM – Die Unternehmen der Metall- und Elektroindustrie vermissen im gegenwärtigen wirtschaftlichen Abschwung die Unterstützung durch die heimische Politik. „Wir erleben in unserer Branche gegenwärtig den markantesten konjunkturellen Rückgang seit der großen Finanz- und Wirtschaftskrise von 2008/2009“, sagte der Vorsitzende der Bezirksgruppe Rhein-Neckar des Arbeitgeberverbands Südwestmetall, Peter Körner, am Dienstag bei der Mitgliederversammlung in Mannheim. „In dieser Situation erwarten unsere Unternehmen, dass die Politik alles daran setzt, den heimischen Wirtschaftsstandort wetterfest zu machen. Doch statt auf wachstumsfördernde Investitionen zu setzen, geht es der Großen Koalition in erster Linie nur um Umverteilung“, kritisierte er.... [mehr] |
11.10.2019 | SWM: IGM muss auf Gewerkschaftstag Weichen für Tarifrunde stellen Körner: „Abschwung und Strukturwandel stellen |
Metallarbeitgeber in der Region Rhein-Neckar-Odenwald: Konjunktureller Ausblick verdüstert sich zunehmend
Mannheim – Die stark exportorientierten Unternehmen der Metall- und Elektroindustrie (M+E) in der Region Rhein-Neckar-Odenwald sehen ihr Geschäft durch die sich abkühlende Weltkonjunktur signifikant beeinträchtigt. „Der deutliche Nachfragerückgang bei gleichzeitig beschleunigtem Abbau des Auftragsbestands lässt die M+E-Firmen wieder pessimistischer auf die kommenden Monate blicken. Der konjunkturelle Ausblick für das zweite Halbjahr verdüstert sich zunehmend“, warnte Peter Körner, Vorsitzender der Bezirksgruppe Rhein-Neckar Odenwald des Arbeitgeberverbands Südwestmetall, am Donnerstag in Mannheim. „Wir brauchen dringend einen Kurswechsel hin zu einer wachstumsfreundlichen Politik. Unser Standort verliert auf breiter Front an Wettbewerbsfähigkeit. Die M+E-Unternehmen kämpfen mit substanziellen Nachteilen im globalen Wettbewerb.“
Die hohen Energiepreise, der wachsende Arbeits- und Fachkräftemangel, die übermäßige Steuer- und Abgabenbelastung, die langen Planungs- und Genehmigungsverfahren sowie die aufwendige Bürokratie seien echte Wachstums- und Investitionsbremsen, sagte Körner: „Ganz zentral ist, dass die Politik jetzt rasch Schritte einleitet, die zu einer sicheren Versorgung mit Energie zu international wettbewerbsfähigen Kosten führen. Ansonsten riskieren wir einen schleichenden Prozess der Deindustrialisierung bei uns.“
Gleichzeitig seien ein durchgreifender Bürokratieabbau sowie Steuer- und Abgabesenkungen nötig, unterstrich der Geschäftsführer der Bezirksgruppe Rhein-Neckar-Odenwald, Arnd Suck: „Regulierungen sollten auf das Notwendige beschränkt und innovationsfreundlich gestaltet werden. Längst überfällig ist eine Absenkung der Steuersätze auf ein international konkurrenzfähiges Niveau. Auch die Sozialabgaben müssen wieder unter 40 Prozent des Bruttolohns gebracht werden.“
Dies seien entscheidende Faktoren dafür, ob Investitionsentscheidungen für den heimischen Standort oder für andere Regionen in der Welt getroffen werden, erklärte Suck. „Auch bei den Planungs- und Genehmigungsverfahren und beim Ausbau der erneuerbaren Energien sollte die Politik jetzt auf das versprochene ‚Deutschland-Tempo‘ beschleunigen“, mahnte er. „Um wieder Weltmarktanteile zu gewinnen, müssen wir ganz vorne im Innovationswettbewerb mitspielen. Dafür braucht es Rückenwind und keine weiteren Steine im Rucksack der Unternehmen.“