Arbeitgeber der Metall- und Elektroindustrie formulieren Erwartungen an die kommende Landesregierung

Erstellt am: 06.03.2026

Zumkeller: „Wir fordern, dass die Wirtschaft Baden-Württembergs wieder in den Fokus des politischen Handelns rückt.

MANNHEIM - Die Arbeitgeber der Metall- und Elektroindustrie blicken mit Spannung auf die Landtagswahl in Baden-Württemberg am 08.03.2026. „Unsere Wirtschaft verzeichnet seit mittlerweile sieben Jahren kein nennenswertes Wachstum“, sagte der 1. Vorstandsvorsitzend Zumkeller der Bezirksgruppe Rhein-Neckar-Odenwald des Arbeitgeberverbandes Südwestmetall am 06.03.2026 in Mannheim. „Wir erwarten von der kommenden Landesregierung, dass sie die Wirtschaft Baden-Württembergs wieder in den Fokus des politischen Handelns rückt.“

Zentral seien dabei direkte Maßnahmen wie der weitere Abbau von Bürokratie, die Beschleunigung von Verfahren und Genehmigungen, eine stringente Modernisierung und Digitalisierung der Verwaltung sowie wettbewerbsfähige Energiepreise und eine solide und verlässliche Infrastruktur, erklärte Zumkeller. „Die künftigen Herausforderungen der Wirtschafts- und Bevölkerungsentwicklung verlangt unseren Unternehmen enorme Anstrengungen ab. Umso wichtiger sind wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen am Standort, die sich auch auf die Beschäftigten positiv auswirken werden. Wir erwarten, dass die künftige Landesregierung hier viel deutlicher und erfolgreicher ihre Stimme in Berlin und Brüssel hebt.“

„Wir stehen vor einer richtungsweisenden Wahl“, so der Bezirksgruppen-Vorstandsvorsitzende weiter. „Nach 15 Jahren geht die Ära Kretschmann zu Ende, erstmals sind auch 16- und 17-jährige zur Wahl zugelassen und die Parteien der demokratischen Mitte stehen unter enormem Druck. Wir rufen alle Bürgerinnen und Bürger dazu auf, wählen zu gehen. Die Möglichkeit zur politischen Beteiligung ist eine der größten Errungenschaften unserer Gesellschaft – und keine Selbstverständlichkeit“, sagt Zumkeller.

VOILA_REP_ID=C1257761:004A5185